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:: Presse
03.02.2012
Ems-Zeitung Papenburg
Startschuss für die Papenburger Ausbildungspaten
Führungskräfte mit „Zweitjob“
Papenburg. Jugendlichen bei der Berufsorientierung und der Suche nach Ausbildungsplätzen wollen die Mitglieder des Papenburger Wirtschaftsforums unter die Arme greifen. Der Startschuss für das dazugehörige Projekt „Papenburger Ausbildungspaten“ ist nun im Rahmen einer Informationsveranstaltung gefallen.
Frank Merz, Vorsitzender des Wirtschaftsforums, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des gemeinsamen Abends: „Es haben sich spontan schon zehn Paten eingetragen. Bis Mitte des Monats rechnen wir aber damit, dass sich bis zu 25 Führungskräfte aus unseren Mitgliedsbetrieben bereit erklären, eine Patenschaft zu übernehmen.“ Die „Patenkinder“ wiederum besuchen laut Merz die jetzigen siebten Klassen der Papenburger Hauptschulen oder der Förderschule Pestalozzischule und können sich für das Projekt bewerben. Ab Pfingsten ordnet dann das pädagogische Team der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte den Schülern einen Paten zu. Bevor die Paare aber aufeinandertreffen, müssen die Paten an einem zweitägigen Seminar teilnehmen an, das sie auf ihren neuen „Zweitjob“ vorbereiten soll. Merz betont: „Das Ziel ist nicht, Auszubildende anzuwerben, sondern Talente herauszustellen und die Interessen des Jugendlichen zu berücksichtigen.“
Kein Oberlehrer sein
Aus diesem Grund können auch Betriebe und Ausbildungsstätten mitmachen, die keine Plätze vorhalten. So auch die Stadt Papenburg, die in diesem Jahr keine neuen Auszubildenden aufnimmt. Personalchef Josef Franke erklärt: „Das eine schließt das andere ja nicht aus. Unser Bürgermeister ist der Schirmherr der Aktion, und wir haben jahrelang über Bedarf ausgebildet.“ Franke ist überzeugt davon, dass die Paten angesichts der sieben Ausbildungsberufe, die die Stadt vorhält, den Jugendlichen hilfreich zur Seite stehen.
Auch bei Michael Kuhr, Geschäftsführer des Betriebes Heizung, Sanitär und Klima Kuhr, können Patenkinder in verschiedene Berufsfelder hineinschnuppern. „Vom technischen Zeichner über den kaufmännischen Beruf bis hin zum Techniker bilden wir Leute aus“, erklärt Kuhr. Wichtig sei, „junge Menschen zu fördern und zu fordern“. Dabei will der Geschäftsführer nicht als Chef oder Oberlehrer auftreten. „Egal, ob der Jugendliche sich in einem Café treffen will oder mal mit mir Motorrad fahren will, wir machen das, was ihm Spaß macht“, sagt Kuhr.
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28.01.2012
General-Anzeiger Rhauderfehn

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25.01.2012
Ems-Zeitung Papenburg
Initiative des Wirtschaftsforums
Patenprojekt als Chance für Jugendliche
hh Papenburg. Das Wirtschaftsforum Papenburg setzt einen neuen Akzent in der Förderung von Jugendlichen auf dem Weg in das Berufsleben. Mit dem Schuljahresbeginn 2012/13 sollen rund 35 Kinder der 8. Klasse Ausbildungspaten an die Seite gestellt werden, die dem Nachwuchs beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt und bei der Suche nach einem für sie geeigneten Ausbildungsplatz zur Seite stehen sollen.

Freuen sich auf den Start des Patenprojektes: Carsten Röttgers (Wirtschaftsforum), Dr. Thomas Südbeck und Andrea Helmer (beide HÖB), Schirmherr Jan Peter Bechtluft (Bürgermeister Stadt Papenburg), Stefanie Krieger (DRK-Integrationsberaterin) und Frank Merz (Wirtschaftsforum). Foto: Hartwig
Frank Merz, Vorsitzender des Wirtschaftsforums, machte am Dienstag bei einem Pressegespräch deutlich, welche Ziele das zunächst auf zwei Jahre angelegte Projekt haben soll. „Vertreter unserer Mitgliedsunternehmen sollen sich mit professioneller Unterstützung der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) und dem Integrationsdienst des DRK Emsland ehrenamtlich einbringen, um jungen Menschen über zwei Jahre aktiv beim Einstieg in die Ausbildung zu helfen.“ Dabei werde viel Wert darauf gelegt, dass die Paten gut auf ihre Aufgabe vorbereitet würden. Vorgesehen sind so ein Tagesseminar mit sozialpädagogischen Inhalten und vierteljährliche Treffen zum Erfahrungsaustausch im Umgang mit den Jugendlichen und aus dem Zusammenspiel mit den Eltern. Als Pate könnten sich zudem auch Interessierte engagieren, die nicht mehr als Führungskräfte im Berufsleben aktiv sind.
Die Verantwortlichen sehen das Projekt nicht als „Lückenbüßer“ für Schwächen der schulischen Ausbildung oder in den Elternhäusern. Carsten Röttgers, Vorstandsmitglied des Wirtschaftsforums: „Es gibt viele Jugendliche mit Talenten. Diese Talente müssen wir wecken, indem wir praktische Hilfe bei der Berufsorientierung leisten.“ Dabei sei es sicher auch von Vorteil, dass die jungen Menschen durch das Netzwerk der Papenburger Unternehmen auch die Möglichkeit bekommen würden, in verschiedene Branchen „mal einen Tag hineinzuschnuppern“. Schirmherr Jan Peter Bechtluft sieht in dem Projekt die Chance, dass „kein junger Mensch in Zeiten des demografischen Wandels mit seinen Fähigkeiten verloren geht“. Das Projekt biete für die Schüler wie auch für die Unternehmen eine große Chance. Auch vonseiten der Stadt Papenburg würden sich Mitarbeiter als Paten engagieren, so Bechtluft.
Neben der Vorbereitung der Paten für das Projekt startet in den kommenden Wochen auch das Auswahlverfahren der Jugendlichen. Daran beteiligt werden 15 Schulklassen der Michaelschule, der Heinrich-von-Kleist-Oberschule, der Heinrich-Middendorf-Schule und der Pestalozzischule. Röttgers: „Die Jugendlichen müssen sich für eine Patenschaft bewerben, und zusammen mit den Lehrern wird dann eine Auswahl getroffen.“
Finanziert wird das rund 35000 Euro teure Projekt, das es beispielsweise in Oldenburg seit sieben Jahren in dieser Form gibt, je zu einem Drittel aus Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie durch Sponsoring der Sparkasse Emsland und der Stiftung der Ostfriesischen Volksbank, die die Volksbank in Papenburg betreibt. Alle Beteiligten hoffen, dass das Patenprojekt zu einer dauerhaften Institution in Papenburg wird. Merz:. „Ich gehe davon aus, dass wir am Ende eine hundertprozentige Erfolgsquote bei den jungen Menschen haben werden.“
Interessierte lädt das Wirtschaftsforum zu einem Infoabend am kommenden Mittwoch, 1. Februar, ab 19.30 Uhr in die HÖB ein.
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16.05.2011
Ems-Zeitung Papenburg
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12.11.2008
Wirtschaftsforum Papenburg bringt Telekom und Stadt an einen Tisch
DSL für alle innerhalb von 12 Monaten möglich
Zu einem Betriebsbesuch kamen die Mitglieder des Wirtschaftsforums Papenburg am vergangenen Donnerstag in den Räumen der Firmengruppe Hanrath im Gewerbegebiet "Am Prüfgelände" zusammen.
Die Mitgliedsbetriebe zeigten sich sehr beeindruckt von der Präsentation des Mobilitäts- und Dienstleistungscenters durch den Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Herbert Hanrath. Auf die verschiedenen Standorte verteilt sind im Laufe der vergangenen Jahre im Gesamtunternehmen über 400 Arbeitsplätze entstanden.

Herbert Hanrath bei der Vorstellung seiner Unternehmensgruppe
Als Rückblick auf die Arbeit der vergangenen Wochen berichtete der Vorsitzende des Wirtschaftsforums Papenburg, Frank Merz, von einer gewachsenen Mitgliederzahl mit über 80 Betrieben und zusammen über 6.000 Arbeitsplätzen, die durch das Wirtschaftsforum vertreten werden.
Zu verschiedenen Themengebieten hat die Interessenvertretung nun Arbeitsgruppen eingerichtet, die durch Vertreter des Beirats, weitere Mitglieder und externe Sachkundige zum Thema besetzt werden. Zum Ansprechpartner für die Arbeitsgruppe "Leerstandsmanagement" wurde Hermann Rülander benannt, für "Strukturdatenerfassung" Mechtild Sinnigen und für den Event-Kalender Thomas Dürholt. Interessierte Mitglieder, die sich noch in die Arbeit dieser Arbeitsgruppen mit einbringen wollen, können sich noch beim Vorstand melden.

Vorsitzender Frank Merz berichtete über die Aktivitäten des Wirtschaftsforums Papenburg in den vergangenen Wochen
Hauptthema des Abends war der Ausbau der DSL-Versorgung im Stadtteil "Forsthaus" und in Richtung des Gewerbegebiets an der Carl-Benz-Straße, also entlang der Birkenallee und der Johann-Bunte-Straße. Auch im Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums ist dieser Teil des Stadtgebiets noch ein weißer Fleck auf der DSL-Landkarte.
Das Wirtschaftsforum hatte zu diesem Thema Horst Sett vom Fachbereich "DSL-Ausbau Kommunen" der Deutschen Telekom AG eingeladen. In seinem Referat zum DSL-Ausbau machte Herr Sett deutlich, dass es durch den Einsatz von Glasfaserinfrastruktur und Einsatz zusätzlicher kleiner Netzknoten technisch kein Problem sei, für dieses Gebiet DSL bereitzustellen. Alternativ zur Glasfaserstrecke kann womöglich sogar Richtfunk eingesetzt werden. Da der weitere Ausbau des DSL-Netzes aber nicht im Pflichtbereich der Deutschen Telekom liegt, erfolgt die Planung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Im anschließenden Gespräch mit Herr Sett für die Deutsche Telekom AG, Stadtbaurat Dirk Landeck, dem Vorstand des Wirtschaftsforums und Ratsmitgliedern aus diesem Stadtteil sagte Herr Sett zu, dass von der Deutschen Telekom nun eine Feinplanung und Kostenanalyse erstellt wird und diese bis Weihnachten der Stadt Papenburg präsentiert werden kann. Ab der Zustimmung des Rathauses zu dem dann notwendigen Kooperationsvertrag zwischen Stadt und Telekom bis zum Ende des DSL-Ausbaus sollte es dann nicht länger als 12 Monate dauern.
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08.06.2008
Ems-Zeitung Papenburg
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17.05.2008
Ems-Zeitung Papenburg
Branchenübergreifendes Netzwerk ohne Stadtteildenken
gs Papenburg.
In der Papenburger Wirtschaft herrscht Aufbruchstimmung. Am Donnerstag, 5. Juni, soll im Kolpinghaus an der Kirchstraße ein ebenso stadtteil- wie branchenübergreifendes Netzwerk aus der Taufe gehoben werden. Zu der Gründungsversammlung, die um 19.30 Uhr beginnt, sind Vertreter aus allen Papenburger Wirtschaftszweigen herzlich eingeladen.
„Das ist für jeden die Chance, sich nicht nur einzubringen, sondern auch etwas zu bewegen“, fordert Mitinitiator Michael Kuhr eindringlich zu aktiver Mitarbeit auf. Wie bereits berichtet, existiert seit knapp drei Jahren ein loser Zusammenschluss von Vertretern aus rund 30 Betrieben, der nun in offizielle Bahnen gelenkt werden soll. Das Vorhaben geht auf eine Initiative selbstständiger Unternehmer aus allen Stadtteilen zurück. „Viele sind fachspezifisch zwar gut vernetzt, ein wirtschaftsübergreifendes Netzwerk für Papenburg gibt es bisher aber nicht“, stellt Kuhr fest. In dem „Wirtschaftsforum Papenburg“ so der vorläufige Titel der geplanten Organisation soll sich jedes Mitglied wiederfinden können und repräsentiert sehen.

An der Gründung eines stadtteilübergreifenden Wirtschaftsforums für Papenburg arbeiten (von links) Michael Kuhr, Carsten Röttgers, Stephan Sandmann, Frank Merz, Ralf Roling, Mechtild Sinnigen, Hermann Wocken und Frank Kösters.
Wie der Sprecher der Initiatoren, Frank Merz, ausführt, ist die Einrichtung des Forums nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Papenburger Leitbildprozesses zu sehen. Für diesen gibt es beispielsweise eine eigene Arbeitsgruppe, die sich mit der Entwicklung eines wirtschaftlich starken Papenburg auseinandersetzt. „Der Leitbildprozess zeigt, dass wir ein stadtteilübergreifendes Netzwerk brauchen“, sagt Merz. Zusammen mit weiteren Initiatoren des Wirtschaftsforums gehört der Unternehmer auch dem Leitbildforum an. Positive Rückmeldungen gibt es Merz zufolge auch aus dem Rathaus. „Sowohl Bürgermeister Jan Peter Bechtluft als auch das Amt für Wirtschaftsförderung tragen unsere Idee mit.“
Ziel des Forums ist es nicht nur, ein gemeinsames Sprachrohr für die Papenburger Wirtschaft zu bilden, sondern auch den Austausch untereinander zu fördern und zu intensivieren. „Wir müssen einfach mehr voneinander wissen wollen“, fordert Merz. Als ersten kleinen Erfolg verbuchen die Initiatoren den Aufbau eines Veranstaltungskalenders durch die Stadtverwaltung. „So können beispielsweise Termine wie für einen Tag der offenen Tür untereinander abgestimmt werden“, erklärt Hermann Wocken, Geschäftsführer des in Papenburg ansässigen Vereins Wachstumsregion Ems-Achse.
Um die Wirtschaftskraft in Papenburg besser kennenzulernen, gehören aus Sicht der Initiatoren aber auch gegenseitige Betriebsbesichtigungen zum Konzept. Darüber hinaus tritt die Gruppe nach eigenen Angaben mit einer Fülle von Ideen an. Einzelne Vorschläge wollen die Beteiligten zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht verraten.
Sicher ist, dass sich das Wirtschaftsforum keineswegs als Konkurrenz zu be-stehenden Gruppierungen wie beispielsweise den Handwerks-, Handels- und Gewerbevereinen der Stadt versteht. Im Gegenteil. „Wir wollen gleichermaßen ein Mehrwert für andere Gruppen und die gesamte Stadt sein“, betont der Unternehmer Carsten Röttgers.
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:: Projekt Ausbildungspatenschaft der Papenburger Wirtschaft
Wir suchen Sie als Ausbildungspaten! Führungskräfte aus Mitgliedsbetrieben des Wirtschaftsforums Papenburg aus Wirtschaft, Verwaltung, Handel, Dienstleistung, Pflege usw., die Jugendliche bei der Berufsorientierung unterstützen möchten (...mehr)
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:: Leitbild für Papenburg
Die Stadt Papenburg führt unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung einen Leitbildprozess als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung und eine zukunftsorientierte Positionierung der Stadt durch. (...mehr) |
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